#9 Die VR-Brille aus dem Deep Web (Horrorgeschichte Creepypasta Hörbuch auf deutsch)

Shownotes

Willkommen bei Finsterreich! In diesem Podcast tauchst du ein in die unheimliche Seite unserer Realität. Hier erwarten dich packende Horrorgeschichten, gruselige Mythen oder urbane Legenden. Jede Geschichte und jedes Mythen-Video wird von starken Sprechern erzählt, damit du richtig in die Spannung, den Nervenkitzel und die Gänsehaut eintauchen kannst. Dieser Podcast wird von Torge Meyer betrieben, den manchen Zuhörer als den Autor von einigen Creepypastas bei Dr. Zargota bekannt sein müssten. Das Universum um seine Hauptstory "Brahmanos" enthält viele kreative und gruselige Nebengeschichten.

Ob Creepypasta, paranormale Berichte oder faszinierende Mythen – Finsterreich ist eine Plattform für all das.

Geschrieben von Torge Meyer Gesprochen von Andreas

Transkript anzeigen

00:00:18: Mein Name ist Tyson.

00:00:20: Ich war sechszehn Jahre alt, als ich auf etwas gestoßen bin das mein Leben verändern wird.

00:00:26: Ich wars schon immer so kann man es sagen ein Technikfreak.

00:00:31: Während andere Jungs in meiner Klasse draußen Fußball spielten, Skateboard fuhren oder sich in Klicken trafen, zog ich mich lieber in meinen Zimmer zurück.

00:00:40: Dort konnte ich ewig an meinen Computern sitzen alte Rechner auseinandernehmen, neue Games ausprobieren oder ein Online-Form stundenlang über Virtual Reality Technologie diskutieren.

00:00:55: Seitdem ich mir endlich meine MetaQuest III leisten konnte war Virtual Reality für mich nicht mehr nur ein einfaches Hobby.

00:01:03: sie war irgendwie auch eine Flucht.

00:01:06: Sie war ein Ort an dem ich mich frei fühlte Nicht wie die Realität in der ich mich oft missverstanden sah.

00:01:15: Ich konnte Teil von Welten werden, die so echt wirkten dass ich manchmal vergasst das sich in einem kleinen Zimmer in Norddeutschland sitze.

00:01:25: Ich erinnere mich noch genau an die aufregenden Abenden An denen nicht die Feuerbrille aufsetzte.

00:01:33: Die Realität draußen wurde ausgeblendet.

00:01:36: Das Klopfen des Regens gegen meine Fensterscheibe Das Summen der Straßenlatern.

00:01:43: Selbst die Stimmen meiner Eltern oder meines Bruders drangen nur gefiltert zu mir durch.

00:01:50: Ich war sozusagen in einer anderen Dimension, ich konnte kämpfen, reisen, rennen, fliegen, gewinnen ohne jemals die Konsequenzen der Gesellschaft zu spüren, zu der ich mich nicht dazuzählte.

00:02:07: Meine Mutter war oft besorgt.

00:02:10: Thaison du sollst mehr nach draußen gehen!

00:02:12: sagte sie regelmäßig, wenn sie sah wie ich nach Stunden langer VR wieder ins echte Leben zurückkam.

00:02:20: Sie war der Ansicht Ich würde den Bezug zur Realität verlieren.

00:02:24: Ich lächelte nur weil ich wusste dass ihr es nicht verstehen kann.

00:02:29: Für mich war diese virtuelle Welt realer als alles was sie mir erzählen konnte Denn darin konnte ich mein wirkliches Selbst ausleben.

00:02:42: Eines kühlen abends, ich saß wieder einmal alleine vor meinem Computer stieß ich im internet auf etwas das meine neue gear sofort entfachte.

00:02:52: Ich hatte mich wie üblich durch unzählige forn und technikseiten geklickt bis sich ihm die web landete.

00:03:01: normalerweise war dort nicht viel interessantes für mich zu finden seltsame shops fragwürdige werbung Leute, die sich gegenseitig ihre gruseligen geheimen Tricks erzählten.

00:03:15: Doch an diesem Abend stieß ich auf einen Treat der ganz anders war.

00:03:21: Er sprach von einer VR-Brille, die in Deutschland auf den Markt gekommen war aber nach nur einem Monat wieder zügig verschwand.

00:03:32: Der Grund war absolut schockierend Nutzer sein, so erzählte man sich entweder vor Schreck gestorben oder hätten sich kurz nach dem Gebrauch das Leben genommen.

00:03:44: Einige Kommentare beschrieben aber auch Panikattacken, extrem gruselige Halluzination und Herzstillstände.

00:03:54: Anfangs hielt ich es für Sensationsgeschwaffe typische urbane Legende wie man sie kennt Doch irgendetwas an den Schreibweisen, den zahlreichen Details die man nicht einfach erfinden konnte ließ mich nicht los.

00:04:12: In den folgenden Tagen begann ich mich mehr zu bemühen und intensiver zu recherchieren.

00:04:19: Ich suchte alte Zeitungsartikel durch forstete Archive und stieß letztlich auf Meldungen von Insolvenzverfahren einer kleinen deutschen Firma, die diese Brille entwickelt hatte.

00:04:33: Die Artikel waren kurz eher Randnotizen doch sie enthielten alle denselben Namen.

00:04:42: Nikolas Emsen der als Geschäftsführer der Firma angegeben wurde.

00:04:48: immer wieder tauchten Hinweise bizarre Rituale auf die Ensen nachgesagt wurde.

00:04:56: Manche Aussagen behaupteten, er habe sich mit Okulten praktiken und Lern beschäftigt.

00:05:02: Seit der Herstellung der Brille aber galt er als verschwunden.

00:05:07: Je mehr ich las, desto größer wuchs meine Neugier.

00:05:11: Ich musste unbedingt erfahren ob die Brille wirklich existierte.

00:05:16: Angeblich gab es noch einige wenige Exemplare, die irgendwo im Umlauf sein sollten.

00:05:23: Ich begann nach Kontakten im Deep Web zu suchen, die mir helfen könnten diese Brille zu finden.

00:05:30: Tage – manchmal Nächte verbrachte ich damit Nachrichten zu schreiben und Antworten zu erwarten.

00:05:38: Schließlich meldete sich jemand eine kurze nüchterne Nachricht.

00:05:49: Für mich war das eine riesige Summe, viel zuviel für einen sechzehnjährigen.

00:05:55: Doch ich wusste dass sich diese Brille brauchte.

00:05:59: Ich bat meinen älteren Bruder um ein Darlehen.

00:06:02: Er watz was skeptisch und wante mich zuerst aber schließlich gab er nach... ...ich überwies das Geld per PayPal und wartete.

00:06:12: Drei Tage später bekam ich ein Paket.

00:06:15: Es war gewöhnlich Braun und ohne Absender.

00:06:20: Der Verkäufer musste es selbst an meiner Haustür gelegt haben, ich brachte es sofort in mein Zimmer.

00:06:27: Mein Herz klopfte wie wild!

00:06:29: Ich war so aufgeregt... ...ich zitterte richtig als ich den Karton mit einem Messer öffnete.

00:06:36: Dort lag sie die Brille.

00:06:40: Sie war komplett silber glatt glänzend.

00:06:44: Auf der Vorderseite stand ein mir bekannte Name Emsen.

00:06:50: Sie wirkte schon schwerer als meine MetaQuest, aber nicht unheimlich oder unangenehm zu tragen.

00:06:57: Als ich sie in den Händen hielt spürte ich eine Kälte vom Metall.

00:07:03: Ich konnte mich in der Schule kaum konzentrieren.

00:07:06: Ich dachte immer wieder an die Brille.

00:07:08: Ich konnte nicht aufhören mir auszumalen wie es wäre sie aufzusetzen.

00:07:15: Schließlich nach der Schule und in der Nacht Als alles still war, setzte ich mich auf mein Bett atmete tief durch und nahm die Brille vorsichtig in die Hand.

00:07:28: Jetzt oder nie flüsterte ich mir zu.

00:07:31: Ich setzte sie auf.

00:07:34: Alles für mich herum verschwand.

00:07:37: Zuerst sah ich nur schwarz Nur völlige Dunkelheit.

00:07:41: Dann hörte ich etwas eine tiefe männliche Stimme ruhig und eindringlich.

00:07:49: Hast du eine Frage?

00:07:52: Ich bekam meine Gänsehaut, ich brachte kaum ein Wort heraus.

00:07:57: Aber schließlich fragte ich... Welches Datum ist

00:08:00: heute?".

00:08:01: Die Mysteriöse-Stimme antwortete korrekt.

00:08:04: Ich wusste sofort dass es keine normal vererbte Technologie war.

00:08:09: Wer bist Du?

00:08:10: Fragte ich

00:08:11: zurück."Ich

00:08:12: bin das Wissen", sagte sie.

00:08:16: Ich war verwundert.

00:08:17: so etwas hatte ich nicht erwartet.

00:08:19: Dann fragte ich mit einer gewissen Vorsicht, Kannst du mir etwas zeigen?

00:08:26: Und plötzlich stand ich an einem Strand.

00:08:29: Es war Nacht.

00:08:30: Ich spürte den kalten Wind Hörte das Meer rauschen Spürte der Sand unter meinen Füßen.

00:08:36: Alles fühlte sich realern Zu real für ein Spiel.

00:08:41: Der Wind wehte mich ins Gesicht Obwohl ich wusste dass ich noch immer in meinem Zimmer war.

00:08:46: Die Stimme meldete sich wieder ruhig und doch erwartungsvoll.

00:08:51: Willst du mehr?

00:08:53: Ja, zeigt mir einen Ego-Shooter, flüsterte ich, obwohl ein Teil von mir sich vor der möglichen Echtheit fürchtete.

00:09:02: Plötzlich änderte sich alles – Der Sand, der kalte Wind Das Rauschen des Meeres.

00:09:10: Alles verschwand.

00:09:11: Ich fand mich in einem alten Gebäude wider.

00:09:14: die Wände waren grau Brüchig, das Licht der Lampen flackerte.

00:09:19: Zerbrochene Fenster ließen sich den Mondschein hereinfallen und auf dem Boden lagen Scherben Staub- und Splitter von Holz Was mich verwunderte.

00:09:30: ich spürte jeden Schritt unter meinen Füßen als würde hier wirklich laufen obwohl ich auf meinem Bett lag.

00:09:38: In meiner Hand hielt dich ein Gewehr.

00:09:40: Es war schwer und fühlte sich echt an.

00:09:43: Ich spürte, dass ich es halten konnte als wäre es keine virtuelle Waffe sondern tatsächlich aus Metall gefertigt.

00:09:53: Nein!

00:09:53: Ich will eine Schrotflinte!

00:09:56: nummelte ich ohne darüber groß nachzudenken und sofort verwandelte sich das Gewehr in eine Schotflinte.

00:10:04: Ich atmete tief durch und lief vorsichtig los.

00:10:08: jeder meiner Schritte fühlte sich an, als würde ich wirklich dort in diesem Kriegsgebiet sein.

00:10:14: Das Gebäude war ein Labyrinth aus Korridoren kaputten Türen und zerfallenen Treppen.

00:10:21: Ich konnte den kalten Beton unter meinen Füßen fühlen sogar wenn nicht gegen lose Steine trat.

00:10:29: Plötzlich sah ich durch ein zerbrochenes Fenster feindliche Soldaten draußen umherwandern.

00:10:37: Jede Körper leuchteten rot markiert, wie man es aus Games kennt.

00:10:42: Meine Hand umschloss.

00:10:43: die Schur flinte fester.

00:10:45: ich wollte nicht zögern.

00:10:47: Ich hob die Waffe, zielte und drückte ab.

00:10:52: Der Knall war oren betäubend.

00:10:56: Es war so laut dass es mir vorkam als würde mein Trommelfel davon platzen.

00:11:01: Mein Herz raste Und ein Schock durchzuckte meinen Körper.

00:11:06: Ich musste laut aufschreien.

00:11:08: Instinktiv riss ich unverzüglich die Brille vom Kopf.

00:11:12: Ich fiel nach hinten, auf mein Bett das Herz hemmerte.

00:11:15: Meine Ohren erzeugten einen Tinnitus.

00:11:18: Ich war geschockt und wusste dass ich gerade erlebt hatte Dass diese Brille alles andere als ein Spiel sein muss.

00:11:26: Neben mir lag sie Die Brille immer noch glänzend Als wäre nichts passiert Aber ich wusste es jetzt besser.

00:11:34: Nun ergab Sinn, was den Opfern vor mir passierte.

00:11:38: Der Realismus dieser Brille ist viel zu heftig Aber wie konnte das sein?

00:11:44: Selbst die modernsten Brillen können so etwas nicht erzeugen.

00:11:48: Was für eine Technologie besitzt so ein Emsengerät?

00:11:52: In diesem Moment rätselte ich darüber aber nichts Ergab Sinn.

00:12:00: Nach meinem ersten Schock mit der Brille konnte ich tagelang keine logischen Antworten fassen.

00:12:06: Ich legte sie nicht mehr an, sprach erst mal mit niemandem darüber.

00:12:11: Nicht mit meiner Mutter, nicht mit meinem Bruder oder mit einem einzigen Freund.

00:12:16: Aber ich konnte sie auch nicht loslassen!

00:12:19: Sie lag auf meinem Schrank glänzend und immer noch verführerisch... Und jedes Mal wenn mein Blick auf sie fiel spürte ich dieses seltsame Zehen.

00:12:29: Ich fühlte mich zu ihr hingezogen als wolle die VR-Brille mich rufen Aber das konnte nicht sein.

00:12:38: Wochen vergingen, ich versuchte mich abzulenken spielte weiter mit meiner normalen MetaQuest III ging in die Schule tat so als wäre alles wie immer doch Die Erinnerung an die Brille aus dem Deep Web ließ mich nicht los.

00:12:54: schließlich erzählte Ich meinem Klassenkameraden Stefan davon Stefan war mein Freund Jemand, der immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hatte und normalerweise alles hinterfragte.

00:13:07: Ich würde ihn als ein Logiker bezeichnen.

00:13:10: Als ich ihm die Geschichte von der Emsenbrille erzählte sah er mich nur unglaublich an.

00:13:15: Komm schon Tyson.

00:13:16: das klingt doch nach Science Fiction.

00:13:19: Du siehst Geist in deiner Brille sagt er lachend.

00:13:23: Ich versuche dem zu erklären dass es anders war.

00:13:26: Das ist tatsächlich real wahr?

00:13:28: Aber er schüttelte nur seinen Kopf.

00:13:31: Trotzdem überredete ich ihn irgendwann, die Brille gemeinsam mit mir auszuprobieren.

00:13:37: Vielleicht war es dumm?

00:13:39: Vielleicht leichtfertig aber wir waren neugierig und die Faszination war stärker als die Vernunft.

00:13:47: Wir gingen abends in mein Zimmer.

00:13:49: Ich hielt die Brile in der Hand Spürte wieder die Kälte des Metalls Dieses unheimliche Ziehen das mich warnen wollte und gleichzeitig lockte.

00:14:00: Ich konnte mich kaum beherrschen.

00:14:02: Stefan setzte die Brille zuerst auf, ich beobachte ihn genau.

00:14:08: Sein Atem wurde flacher.

00:14:10: Dann begann er zu sprechen mit der Stimme Die selbe tiefe ruhige Stimme, die auch zu mir gesprochen hatte.

00:14:19: Ich möchte ein König sein, sagte Er Und in dem Moment veränderte sich laut seiner Erzählung die Umgebung.

00:14:28: Ich konnte kaum glauben, was er beschrieb.

00:14:31: Vor ihm entwickelte sich ein riesiger Thron-Saal unverstellbar groß.

00:14:35: Säulen ragten bis zur Decke die aus dunklem Stein bestand und Untertanen standen vor ihm Verbeugten sich warteten auf seine Befehle Und sie antworteten auf Seine Worte.

00:14:49: Stefan war wie verzaubert Sprach zu ihnen und Sie geheuchten als wäre Er wirklich ein König.

00:14:56: Was ist das für eine krasse Technik?

00:14:59: fragte er mich, während sein Lächeln erblickte.

00:15:03: Ich möchte jetzt allmächtig sein!

00:15:06: flüsterte er und die Welt um ihn herum wuchs weiter.

00:15:10: ich konnte sehen wie die Halle endlos wurde kalt gigantisch airfucht gebietend.

00:15:17: seine Untertanen wurden aufgelöst.

00:15:19: plötzlich hob Stefan ab schwebte durch die luft Teleportierte sich an andere Stellen und aus seinen Händen schossen Flammen.

00:15:29: Seine Beschreibungen wurden immer fantastischer, dann kam die Frage Kannst du alles beantworten?

00:15:37: Die Stimme bestätigte es Und Stefan schien noch aufgeregter zu werden.

00:15:43: Dann sag mir den Sinn des Lebens, forderte mein Freund.

00:15:49: In der Brille hörte ich nur ein Flüstern So leise das es kaum greifbar war.

00:15:54: Dann wurde Stefan still.

00:15:56: Minuten lang bewegte er sich nicht, stand einfach nur da, starte als könnte er die Realität nicht mehr greifen.

00:16:05: Ich sah wie sein Körper sich spannte Sein Atem flach wurde und dann flüsterte er.

00:16:12: Zeig es mir In diesem Moment viele zu Boden Nicht tot aber völlig regungslos, nicht mehr ansprechbar.

00:16:24: Ich rief seinen Namen, schüttelte ihn aber keine Reaktion.

00:16:30: Panik stieg in mir auf.

00:16:32: meine Hände zitterten.

00:16:34: ich wusste nicht was ich tun sollte.

00:16:37: ich rief sofort meine Eltern herbei und schon bald kam der Krankenwagen.

00:16:43: Die Brille verschwand aus unserem Leben.

00:16:46: Meine Eltern waren entsetzt.

00:16:48: sie warfen sie weg.

00:16:50: Stefan kam ins Krankenhaus Die Herze sagen, er habe einen Gehirnschaden erlitten und das es nichts mit einer Vorabril zu tun hätte.

00:16:59: Sie glaubten mir nicht aber ich wusste es besser.

00:17:02: Ich wusste dass etwas in dieser Brille war Etwas das die Menschen verändern konnte wenn sie nur lange genug Himlein blickten.

00:17:11: Stefan blieb im Koma.

00:17:13: Ich gab mir selbst die Schuld.

00:17:15: Im Krankenhaus saß sich oft an seinem Bett Und versuchte ihn irgendwie zu erreichen.

00:17:21: Ich las ihn etwas vor oder erzählte ihm von den Neuigkeiten aus der Schule.

00:17:26: Ich vermischte ihn immer mehr mit der Zeit.

00:17:29: Die Ärzte waren ratlos und konnten Stefan nicht mehr helfen.

00:17:33: Das machte mir Angst, denn ich hatte die Befürchtung dass er sterben wird.

00:17:38: Ein Jahr später konnte ich mich nicht beherrschen!

00:17:41: Ich vermiste Stefan, ich wollte wissen was passiert war... ...ich wollte antworten.

00:17:47: Ich hatte ein Geheimnis, ich konnte mich nicht von dem Gerät trennen.

00:17:51: Aus dem Müll gerettete ich die VR-Brille.

00:17:55: Dann eines Nachts als meine Eltern schliefen, schlächig mich in den Keller und lief zu dem Schrank, indem ich die Brille in einem dreckigen Tuch versteckt hielt.

00:18:06: Meine Herz hemmerte und meine Hände zitterten.

00:18:09: Wenn es Antworten gibt dann wird diese Brille sie mehr geben können, dachte Denn was ist, wenn ich auch ins Koma fallen würde wie Stefan?

00:18:19: Doch ich nahm meinen Mut für die Freundschaft zu Stefan zusammen.

00:18:23: Ich setzte sie auf und drückte auf den Anknopf.

00:18:27: Dann stille Stille, stille Bis du.

00:18:33: da flüsterte ich in die Dunkelheit hinein.

00:18:37: Die stimme antworte der sofort ruhig und tief.

00:18:41: Ja Kann ich Stefan wieder erwecken.

00:18:45: ja antwortete die Stimme, aber dafür will ich etwas von dir.

00:18:51: Mein Herz raste mein Atem stockte.

00:18:55: Ich starte in die Dunkelheit der Brille Erschrocken über das was sie verlangte.

00:19:01: Ich wollte nicht antworten konnte es nicht.

00:19:05: Hat dieses Gerät etwa ein eigenes Bewusstsein?

00:19:10: Ich weigerte mich zu Antworten und war kurz davor abzubrechen Doch dann sah ich sie Zwei riesige Augen, rot und glühend die mich anstaaten.

00:19:22: Schreie halten durch mich hindurch.

00:19:25: überall erblickte ich Blut Gewalt Schrecken.

00:19:29: Es war eine Zumutung hinzusehen.

00:19:32: Ich kann es nur schwer beschreiben was ich in jener Nacht sah aber es quälte mich.

00:19:38: Aufgeschlitzte Glieder blutige Leichen zerquetschte Leiber.

00:19:42: Die Visionen wurden immer perverser und grausamer.

00:19:45: Ich schloss meine Augen Aber trotzdem blitzten diese Bilder auf.

00:19:50: Ich versuchte die Brille von meinem Kopf zu reißen, doch es war irgendwie nicht möglich so als würde sie an meiner Haut kleben und dann griff etwas nach mir packte mich an die Kehle wirkte mich und zog mich in einen Todeskampf.

00:20:06: ich kämpfte schlug um mich keuchte schwer nach Luft was bist du?

00:20:12: schrie ich und versuchde irgendwie diese Krallen an meine Kähle zu ergreifen Aber da war nichts.

00:20:19: Trotzdem spürte ich sie deutlich, die Stimme antwortete jetzt demonisch brüllend in einer fremden, furchterregenden Sprache.

00:20:29: Ich konnte den Sinn nicht begreifen nur die pure Wut und Bosheit dahinter.

00:20:35: Mit letzter Kraft und vor großen Schmerzen riss ich die Brille von meinem Kopf.

00:20:40: Ich warf sie zu Boden trat mit ganzer Wucht darauf bis sie zerbrach.

00:20:46: Ich atmete erst mal tief durch, dann sah ich etwas aufsteigen direkt aus der nun kaputten Brille.

00:20:53: Roter Rauch stieg aus diesem Überresten auf als würde eine fremdartige Energie entweichen.

00:21:00: Meine Eltern stimmten die Treppe herunter und schimpften mit mir weil ich sie aus dem Müll gefischt hatte.

00:21:06: Auch mein Bruder betrat den Keller genervt von der Störung.

00:21:13: Meine Familie nahm ein Anliegen ernst und taten etwas Drastisches.

00:21:18: Gemeinsam verbannten wir die Überreste der Brille, draußen im Garten endgültig.

00:21:24: Diese Emsenbrille war vernichtet.

00:21:27: das hätte ich viel früher tun sollen.

00:21:30: Wenige Stunden später klingelte das Telefon.

00:21:34: Stefan war wieder aufgewacht.

00:21:36: auch meine Familie tat dies nicht mehr als Zufall ab.

00:21:40: Wir fuhren ins Krankenhaus und ich setzte mich neben sein Bett.

00:21:44: Und erzählte meinen Freund von der Nacht, und von dem was sich gesehen hatte.

00:21:50: Stefan erzählten mir was er an dem schicksalhaften Abend vor einem Jahr erlebte.

00:21:55: Die Stimme war wütend geworden weil sie seine Frage nach dem Sinn des Lebens nicht beantworten konnte.

00:22:01: Stattdessen zeigte sie ihm etwas so abstoßendes dass er es nicht in Worte fassen konnte.

00:22:08: immer wieder Wiederholte sie nur einen Satz.

00:22:11: Ich hasse Gott, ich hasse God!

00:22:14: Dann stellte sie die Frage ob er das Gesicht der Stimme sehen wolle?

00:22:19: Er war zu diesem Zeitpunkt wie in Trance.

00:22:22: Er konnte sich nicht dagegen wehren und sprach den Satz aus dass die Stimme ihr Gesicht zeigen solle.

00:22:29: ein absurdes monströses Bild das kein Gesicht war sondern etwas völlig Fremdes Unverständliches.

00:22:37: Danach konnte sein Verstand nichts mehr begreifen.

00:22:40: Er fühlte sich verwirrt, alles war verzehrt und nebulös.

00:22:45: Er verlor sein Bewusstsein und erinnere sich danach an nichts mehr.

00:22:49: Stefan sprach zu mir und meiner Familie die geschockt von unseren Erzählungen waren.

00:22:55: Diese Brille ist nicht das was wir gedacht haben.

00:22:58: Es ist nicht dass wissen wie wir denken.

00:23:01: es gibt sicherlich etwas aus dass es nicht isst.

00:23:04: Es ist Wissen aber Wissen um das Böse.

00:23:07: Diese VR-Brille funktionierte nicht mit menschlicher Technik, nicht mit Chips oder Strom.

00:23:13: Sie wird von etwas anderem angetrieben – von etwas das Stefan und ich noch nicht begreifen!

00:23:19: Sie war bisher nie ein gläubigeres Paranormalen doch nach diesen Ereignissen kann ich nicht mehr leugnen was ich gesehen habe.

00:23:27: Ich weiß dass es noch mehr dieser Brille geben muss und das macht mir Angst.

00:23:33: Wir wussten nur nicht wo und eines war klar Die Emsen vor Erbrillen mussten endgültig vernichtet werden, bevor sie noch mehr Menschen in die Hände fallen und Schaden anrichten und Leben zerstören.

00:23:47: Wir werden da suchen wo alles angefangen hat In den ehemaligen und verlassenen Produktionsräumen der Emsenbrille... ...in Großsteinrot.

00:23:55: Ich will es verstehen Stefan auch.

00:23:58: Was für ein Teufel steckt hinter diesen Linsen, die uns eine virtuelle Welt vorliegt?

00:24:03: Die Sinn nicht ist.

00:24:05: Sie is gefährlich grausam, gnadenlos heimtückisch unberechenbar und dämonisch.

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