#11 Der Werwolf von Groß Steinrot (Horrorgeschichte Creepypasta Hörbuch auf deutsch)
Shownotes
Willkommen bei Finsterreich! In diesem Podcast tauchst du ein in die unheimliche Seite unserer Realität. Hier erwarten dich packende Horrorgeschichten, gruselige Mythen oder urbane Legenden. Jede Geschichte und jedes Mythen-Video wird von starken Sprechern erzählt, damit du richtig in die Spannung, den Nervenkitzel und die Gänsehaut eintauchen kannst. Dieser Podcast wird von Torge Meyer betrieben, den manchen Zuhörer als den Autor von einigen Creepypastas bei Dr. Zargota bekannt sein müssten. Das Universum um seine Hauptstory "Brahmanos" enthält viele kreative und gruselige Nebengeschichten.
Ob Creepypasta, paranormale Berichte oder faszinierende Mythen – Finsterreich ist eine Plattform für all das.
Transkript anzeigen
00:00:22: Es war eine düstere Nacht kurz vor Weihnachten.
00:00:28: Die Kälte und Nässe draußen legten sich wie ein schwerer Mantel über die Welt.
00:00:35: Eigentlich liebe ich genau solches Wetter.
00:00:39: Schon immer zog mich die Dunkelheit mehr an als das Licht.
00:00:43: Der sanfte Schein des Mondes war für mich schöner, als die grelle Sonne.
00:00:49: An den kalten finsteren Tagen des Jahres fühlte ich mich immer am wohlsten.
00:00:56: Doch an jenem schicksalhaften Abend verwandelte sich diese Stille friedliche Nacht in einen Albtraum.
00:01:05: Denn dort draußen lauern Dinge vor denen ihr euch fürchten solltet, Dinge die jenseits eurer Vorstellungskraft liegen.
00:01:16: Mein Name ist Ben und ich schreibe diesen Bericht aus Aufklärungsgründen auf.
00:01:23: Er soll als ein Wegruf verstanden werden Aber ich fange von vorne an, über diese eine Nacht.
00:01:33: Es war eine Spätschicht wie jede andere.
00:01:36: Ich arbeitete damals an der Kasse bei einer Tankstelle die vierundzwanzig Stunden offen hatte.
00:01:44: Die Schicht durch lief ich locker und entspannt.
00:01:48: Kurz vor den Weihnachtstag war dort nicht viel los.
00:01:52: Ich erinnere mich noch gut an den Blick meiner Kollegen.
00:01:56: Sie wirkte verunsichert und irgendwie auch verängstigt.
00:02:01: Was ist los Barbara?
00:02:03: fragte ich sie, während ich ihre Hand sanft berührte.
00:02:07: Es ist nichts Ben.
00:02:09: Nichts antwortete meine Kollegen.
00:02:13: Ich erkannte schnell diese Lüge.
00:02:15: Barbara verheimlichte mir etwas.
00:02:19: In diesem Moment kam ja ein Gedanke auf.
00:02:22: Sie war die gesamte letzte Woche außer Gefecht gesetzt.
00:02:26: Ich hörte von einer Grippe, aber mehr Informationen bekamen wir nicht.
00:02:32: Du bist noch krank oder?
00:02:34: fragt dich Barbara vorsichtig.
00:02:37: Sie bejahrte meine Frage und griff anschließend ihre Kasse um sich für die anstehende Nachtschicht vorzubereiten.
00:02:45: Hierfür musste sie in einen kleinen Raum indem sie sich umzog.
00:02:51: ich lernte zu dieser Zeit den Mülleimer machte den Kassenabschluss und freute mich auf den wohlverdienten Feierabend.
00:03:00: Als ich mit all dem fertig war, wunderte ich mich wie lange meine Kollegin an diesem Abend benötigte.
00:03:07: – Barbara ist alles gut bei dir!
00:03:11: fragte ich sie, während dich an der Tür klopfte.
00:03:16: Es kam keine Antwort und ich machte mir langsam Sorgen.
00:03:20: als sich dann auch nach mehrfachen Klopfen immer noch kein Zeichen von ihr erhielt öffnete ich die Tür.
00:03:28: Ich fand meine Kollegin bewusstlos auf dem Boden wieder.
00:03:32: Mein Schreck saß tief, denn ich verstand sofort dass es sich um einen Notfall handeln musste.
00:03:37: – Barbara hörst du mich?
00:03:39: – Hörst zu mir!
00:03:41: rief ich zu ihr, während ich ihre Wangen streichelte doch sie blieb weiterhin bewusstlos.
00:03:48: Ich wollte keine Zeit verlieren und rief zügig den Krankenwagen.
00:03:52: Kunden die gerade tankten, bat ich um Hilfe und wir setzten sie auf einen Sessel in unserem Laden.
00:03:59: Der überaus freundliche Kunde riet mir ein Glas Wasser zu holen falls sie weder zum Bewusstsein kommen sollte.
00:04:06: Diesem Ratschlag kam ich nach und währenddich mit dem vollen Glas wieder zum Sessel zurück lief bemerkte ich etwas Ungewöhnliches an meiner Kollegin.
00:04:16: Ihre Hände waren ungewöhnlich behaart.
00:04:19: Ich fragte mich erst ob dies schon bei ihrer Ankunft so war Aber an eine solche Merkwürdigkeit hätte ich mich erinnert.
00:04:28: Kaum machte ich mir darüber Gedanken, schon hörte ich die Rettungssanitäter um die Ecke.
00:04:33: Es waren zwei junge Männer, die sich sofort um meine Kollegen kümmerten.
00:04:38: Natürlich wurde ich in diesem Moment von ihnen befragt.
00:04:42: Ich erzählte von ihrer Krankschreibung und der vermutlichen Grippe aber mehr Hintergrundinformationen besaßt sich nicht.
00:04:51: Leider konnten auch die jungen Männer sie nicht aufwecken.
00:04:54: Es wirkte so, als sei sie in einen tiefen Schlaf gefallen.
00:04:59: Ihr Blutdruck war ziemlich hoch und auch Fieber konnten bei ihr festgestellt werden.
00:05:07: Die Rettungssanitäter entschieden Barbara ins Krankenhaus zu fahren.
00:05:12: Dies müssen sich die Ärzte ansehen sagte eine der Männer.
00:05:16: Sie legten sie auf eine Trage und schoben sie den Krankenwagen.
00:05:21: Als ich den Wagen wegfuhren sah, machte ich mir viele Gedanken um meine Kollegen.
00:05:28: Eigentlich war sie immer topfit.
00:05:30: Barbara war für mich nicht einfach nur eine Frau auf der Arbeit.
00:05:35: Über die Jahre entwickelte sich eine tiefe Freundschaft zwischen uns.
00:05:40: Ich versuchte zu der späten Stunde es war nach zwanzig Uhr meinen Chef zu erreichen.
00:05:47: Kaputt und müde wollte ich einen Kollegen organisieren, der Barbaras Schicht übernehmen könnte.
00:05:53: Doch ich erreichte niemanden.
00:05:56: Auch mein Chef ging nicht ans Telefon.
00:05:59: Nichts ahnend und in Gedanken versunken vernahm ich plötzlich einen Schuss von draußen.
00:06:06: Es folgten mehrere Schüsse Und ich lief an zwei Kunden vorbei Die gerade die Tankstelle betraten.
00:06:14: Sie folgten mir, um herauszufinden was es mit diesen Geräuschen auf sich hatte.
00:06:20: Wir konnten erst nichts erblicken doch als wir am Ende unseres Grundstücks ankamen sahen wie in der Ferne den Krankenwagen auf der Seite liegend.
00:06:30: Er war verunglückt.
00:06:33: Auch ein Polizeiauto war dort zu sehen.
00:06:36: Wir vernahmen weitere Schüsse und erkannten dass ein Beamter auf irgendetwas in dem Krankenwagen schoss.
00:06:44: Nach dieser Aktion stieg er in den Krankenwagen.
00:06:48: Ich realisierte, dass es sich um dem Notfallfahrzeug handeln musste mit dem Barbara abgeholt wurde.
00:06:55: ich erschrak mich und war in der Versuchung zum Unfallort zu rennen doch dann hörten wir einen grauen vollen Schrei.
00:07:04: Es klang als würde jemand qualvoll sterben.
00:07:08: nach einigen Sekunden verstummten diese schreie plötzlich weiß Toten still.
00:07:14: Wir fühlten nur noch das kalte, nasse Wetter, dass mit der Dunkelheit der Nacht verschmolzen war.
00:07:22: »Wir sollten die Polizei rufen!
00:07:24: Sofort« sagte die junge Kundin, die an meiner Seite stand.
00:07:29: Ich zuckte mein Handy aus der Hosentasche während die Kunden auf einmal anfingen zu schreien.
00:07:36: Ich blickte zum Unfallort und sah in der Ferne eine riesige dunkle Kreatur, die auf allen Vieren lief Aus ihrem Maulfloss eine Flüssigkeit, wahrscheinlich das Blut ihres Opfers.
00:07:50: So eine Kreatur hatte ich noch nie gesehen.
00:07:54: Es ähnelte einem Wolf aber in einer deutlich größeren Variante.
00:08:00: Ihre gelben Augen glänzten im Licht des Vollmondes – Ich konnte meinen Blick nicht von der Kreatuur abwenden!
00:08:07: Mein Herz raste, meine Hände zitterten und ein kalter Schauer lief mir den Rücken
00:08:13: hinunter.".
00:08:15: Die Kreatur bewegte sich geschmeidig, fast lautlos.
00:08:20: ihre gigantischen Pranken hinterließen tiefe Abdrücke im Nassenboden.
00:08:26: Ihr Fell schimmerte Pechschwarz als ob es das Licht des Mondes verschluckte.
00:08:32: Die Muskeln unter ihrem Fell zeichnet sich ab.
00:08:35: bei jedem Schritt den sie tat, schien sie vor Roherkraft zu strotzen.
00:08:42: ein tiefes kehliges Knurren zerriss die Stille.
00:08:46: Dieser Klang vibrierte die Atmosphäre und ließ mich instinktiv zurückweichen.
00:08:53: Ich spürte, wie meine Beine zu Zittern begannen – als mein Verstand verzweifelt versuchte das zu begreifen was meine Augen da sahen.
00:09:03: Durch die plötzlichen Angststrei der Kundin neben mir konnte die Bestie uns ordnen.
00:09:10: Es blickte in unsere Richtung und stieß einen markerschütternden Schrei aus.
00:09:15: Meine Knie zitterten nur noch stärker, während sich eine Gänsehaut auf meinem Körper verbreitete.
00:09:22: Der Wolf bewegte sich mit langsamen, zielstrebigen Schritten in unsere Richtung.
00:09:28: Seine Augen fixierten uns aufmerksam, während er immer näher kam.
00:09:34: Ich ergriff die Hände der beiden Kunden und zog sie hastig zu mir Während wir schnell wieder in die Richtung der Tankstelle liefen.
00:09:43: Mit einem flinken Griff holte ich den Schlüssel für die Eingangstüren, der sicher unter der Kasse lag und schloss die Tür so rasch wie möglich hinter uns ab.
00:09:54: In diesem Moment fühlte es sich an als wäre ich noch nie so schnell in meinem Leben gewesen.
00:10:00: Als ich die Eyingangstür aus Richtung des Unfallortes hinter mir zu warf, war die Bestie noch in einiger Entfernung zu sehen.
00:10:09: Versteckt euch hinter der Theke!
00:10:12: rief ich dem Kunden zu während ich die meisten Lichter der Tankstelle ausschaltete.
00:10:18: Ich versteckte mich anschließend ebenfalls hinter der Theke und sah den tief verängstigten Kunden in die Augen.
00:10:26: Woher kommt plötzlich dieser Wolf?
00:10:28: Was ist mit Barbara?
00:10:30: Ist sie auch tot?
00:10:32: Mein Kopf drückte, die Gänsehaut wurde immer stärker und die ersten Schweißtropfen bildeten sich auf meiner Stirn.
00:10:40: Dennoch holte ich, wie aus einem Reflex mein Handy aus der Hosentasche raus.
00:10:45: Der Notruf ging schnell durch und ich hatte es mit einer älteren Männerstimme zu tun.
00:10:52: Gefragt wurde ich nach dem Ort des Vorfalls und dem Grund des Anrufs.
00:10:58: Wir befinden uns bei der großen Tankstelle im Groß Steinrod.
00:11:01: Da war ein Unfall!
00:11:02: wir werden von einem bissigen Wolf verfolgt.
00:11:05: Ich glaube er hat einen Beamten getötet, sagt dich zur Männerstimme.
00:11:09: Bleiben Sie bitte am Hörer.
00:11:11: Wer ist noch bei Ihnen?
00:11:13: kam als Antwort Unterbrochen von einem Schrei des Wolfs konnte ich meinen Gesprächspartner nicht mehr antworten.
00:11:22: Der Kundin machte diese Geräusche sichtlich Angst.
00:11:25: Ihre Begleitung, ein älterer Herr nahm sie in den Arm.
00:11:29: Sie waren beide in dieser fürchterlichen Situation gefangen So wie ich.
00:11:35: Ich bewaffnete mich mit einem Pfefferspray was unter der Kasse zu finden war.
00:11:41: Die Theke war direkt mit der Kasse verbunden und hinter diesem massiven Schutzwall versuchten wir uns vor der Bestie in Sicherheit zu bringen.
00:11:51: Da kam ja eine gute Idee.
00:11:54: Kommt mit mir ins Büro nach oben, wir sind dort sicher!
00:11:57: erklärte ich den Kunden.
00:11:59: in Hocke und großer Vorsicht liefen wir zur Treppe.
00:12:04: Wir schlichen von Schrank zu Schrank im Verkaufsraum.
00:12:08: Unsere Gesichter waren verheult und diese Szene kam mir wie aus einem üblen Albtraum vor.
00:12:15: Wir konnten das Knurren von dem Beast immer noch hören, ich blickte um die Ecke des letzten Schrankes vor der Treppe hinter dem wir uns versteckten.
00:12:25: Der Wolf stand direkt vor der verschlossenen Eingangstür.
00:12:29: Dieser Anblick verstörte mich.
00:12:33: Was ist das nur für ein Tier?
00:12:35: war mein Gedanke, als ich das Wesen genau betrachtete.
00:12:39: Das ist doch kein Wolf!
00:12:41: Was is' das?
00:12:43: flüsterte ich leise Pechschwarzes Fell Gigantisch übergroße Fangzähne Krallen und Gelbe durch scheinende Augen.
00:12:53: Das Aussehen dieses Wesens versetzte mich in Panik.
00:12:58: Das i'st kein Tier.
00:13:00: Das i'St kein Tier.
00:13:01: Das iSt ein Monster Flüsterte.
00:13:04: Ich Leise vor Mich hin.
00:13:06: Wir hatten es mit einer unbekannten, mächtigen und bedrohlichen Kreatur zu tun das uns verfolgte.
00:13:13: Sind sie noch da?
00:13:15: fragte die Stimme am Handy.
00:13:17: ich flüsterte ein leises Ja in den Hörer und erklärte dass er bitte kurz warten soll.
00:13:24: wir mussten das Büro erreichen dann aber versetzte mich eine Erkenntnis in Schockstarre Wir brauchen für das Büro doch einen Schlüssel und ich hatte diesen Schlüssel nicht mitgenommen.
00:13:38: Erhang noch unter der Kasse.
00:13:41: Die Kunden hielten mich erst zurück als sie bemerkten, dass sich zurück wollte.
00:13:46: Was hast du vor?
00:13:48: sagte der ältere Kunde.
00:13:50: Ich kam mir so dumm vor Als ich ihnen zu verstehen gab Dass ich den Schlüssel vergessen hatte.
00:13:56: Ich wartete bis die Bestia nicht mehr direkt vor der Eingangstür knurte Doch dies dauerte länger, als ich gedacht habe.
00:14:05: Ich beobachtete jene seiner Bewegungen mit angespanter Aufmerksamkeit, Als der Wolf seine Schnauze erneut in die Luft regte.
00:14:16: Nüstern weit geöffnet, Sog er die kalte Nachtluft tief hin sich ein, Als ob er versuchte unsere versteckten Spuren zu erahnen.
00:14:26: Das Geräusch seiner Hussenschnüffeleien Haltenen meinen Ohren während ich versuchte keine unnötige Bewegung zu machen.
00:14:35: Jeder Atemzug, den er tat, schien mir näherzukommen.
00:14:41: Er war auf der Jagd Wahrscheinlich nach uns.
00:14:46: Ich konnte es förmlich spüren.
00:14:49: Seid still!
00:14:50: Seid einfach still!
00:14:53: Flüsterte ich fast wie ein Trance zu den beiden Kunden die mir geängstigt in die Augen starten.
00:14:59: Meine Stimme brach fast so viel Angst hatte sie in sich Und die Panik, die mich durchströmte, ließ mir fast die Kehle zuschnüren.
00:15:10: Die Bestie verharte als ob sie uns direkt spürte... Dann nach einer scheinbar endlosen Ewigkeit drehte sie sich plötzlich um.
00:15:20: Ihre riesige dunkle Gestalt glitt in die Dunkelheit und ich konnte beobachten wie sie sich von der Eingangstür entfernte die immer noch wie eine leicht zu durchdringende Barriere zwischen uns und dem Ungeheuer stand.
00:15:37: Ein Moment der Panik fiel über uns, Und für einen Augenblick glaubte ich fest, dass ich nicht mehr atmen konnte.
00:15:46: Die Luft war schwer Doch in meinem Inneren wuchs dann doch ein Funken Hoffnung Dass uns die Bestie nun vielleicht doch nicht finden würde.
00:15:56: Doch der Schock saß tief und ich wusste, dass dies nur eine Atempause war.
00:16:03: Jetzt oder nie, dachte ich, und der Mut den ich zuvor verloren hatte, kehrte langsam zurück.
00:16:10: Mein Herz pochte so laut, daß ich es in meinen Ohren hörte, währenddich mich von der Theke abwandte und mich vorsichtig zur Kasse schlich.
00:16:20: Meine Schritte waren schnell aber so leise wie möglich als ob jeder laut die Rückkehr des Monsters herbeirufen
00:16:27: könnte.".
00:16:29: Meine Finger glitten nervös über die Kante der Theke, als ich wieder in die Nähe des Schlüsselskarn.
00:16:36: Ich wagte keinen Blick zur Tür – mein Fokus lag auf dem Handgriff den ich so dringend brauchte.
00:16:44: In diesem Moment dachte ich nur an eins….
00:16:47: Wenn das Ungeheuer zurückkommt wird es keine zweite Chance geben!
00:16:52: Aber ich musste es riskieren ….
00:16:55: Mit Klopfen im Herz griff ich nach dem Schlüssel Doch ein Gefühl von unbehagen ließ mich erstannen.
00:17:03: Irgendetwas sagte mir, dass die Gefahr noch nicht vorüber war und da war es wieder dieses leise Geräusche in der Dunkelheit das meinen Puls in die Höhe trieb.
00:17:15: Die Bestie war noch nicht fort.
00:17:17: ich konnte es spüren.
00:17:20: Ich schnappte mir den nötigen Schlüssel und blickte immer wieder zur Eingangstür.
00:17:27: Bitte, komm nicht zurück Hoffte ich in meinen Gedanken.
00:17:31: Ich hatte so eine grässliche Angst und konnte mich kaum bewegen, aber ich musste mich bewegen – ich war hier nicht alleine.
00:17:41: auch diese Kunden hatten Angst um ihr Leben!
00:17:44: Die Angst aber lebte mich und ich war harte in einer Starre.
00:17:48: Als sich dann wieder das verstörende Knurren vernahm bekam ich einen Schub Adrenalin und schlichtzügig zu den beiden Kunden zurück.
00:17:58: Wir haben es gleich geschafft.
00:17:59: Wir haben es gleich geschafft, war meine leisen Worte die den beiden ein wenig Hoffnung spenden sollten.
00:18:08: Das Knurren wurde leiser und es schien so dass die Bestie sich von uns weiter entfernte.
00:18:15: Jetzt sagte ich und meine Stimme klang hoch als ich die Worte mit aller Entschlossenheit hervorbrachte die ich noch aufbringen konnte.
00:18:26: ohne einen weiteren Blick zur Tür zu riskieren Packte ich die Kundin hinter mir an die Hand, sie nahm den älteren Mann an ihre Hand und ich zog mit aller Kraft in Richtung Treppe.
00:18:38: Ich konnte die Panik in ihren Augen sehen, die ihre Angst spiegelte doch ich wusste dass es keine Zeit zum Zögern gab.
00:18:46: wir mussten jetzt handeln oder es könnte zu spät sein.
00:18:51: Doch wir schafften es.
00:18:54: Wir schafften es zur Treppe und gelangten ins obere Stockwerk, und damit ins Büro.
00:19:01: Dort angekommen mussten wir erst mal tief durchatmen.
00:19:05: Ich nahm das Handy wieder an mein Ohr.
00:19:07: –Wir sind jetzt in Sicherheit!« sagt ich zu dem Mann, während ich nach draußen blickte um zu sehen wo der Wolf nun stand.
00:19:15: Aber ich konnte ihn nicht mehr sehen….
00:19:18: Ist er weg?
00:19:19: dachte ich mir während ich dem Mann vom Notruf erklärte, dass wir sofort mehrere Polizisten brauchen.
00:19:27: Die Kunden kauerten sich in die Ecke, während ich dauernd einen Satz wiederholte... Das ist kein Tier!
00:19:34: Das ist irgendetwas anderes!
00:19:36: Die Stimme am Hörer versuchte mich zu beruhigen und nach einer gewissen Zeit beruhigte ich mich auch.
00:19:43: Die Kunden warteten still und angespannt im Büro während nach wenigen Minuten die Dunkelheit draußen von blinkendem Blaulicht erhält wurde.
00:19:54: Eine Einheit von Polizeiverzeugen rollte auf das Gelände der Tankstelle, Die Beamten stiegen aus und inspizierten die Umgebung mit gezogenen Waffen.
00:20:05: Ich wagte einen Blick durch das Fenster und konnte sehen wie die Polizisten taktisch vorgingen Das Gelände systematisch absuchten und Befehle austauschten.
00:20:19: Für einen Moment keimte Hoffnung in ihm auf, vielleicht war das Ende dieser Höllenacht nahe doch dann brach die Hölle erneut los.
00:20:29: mit einem oren betäubenden Knurn tauchte die wolfartige Bestie aus dem Schatten auf.
00:20:35: sie war so schnell dass ich kaum begreifen konnte was geschah als das Monster einen der Polizisten ansprang.
00:20:43: Der Beamte stieg kurz auf, bevor von den riesigen Klauen des Wesens zu Boden gerissen und regelrecht zerfetzt wurde.
00:20:52: Es war ein graunvoller Anblick – Ein Anblick von Blut und Gewalt.
00:20:57: Die anderen Polizisten eröffneten sofort das Feuer auf das Monstrum.
00:21:02: Schüsse halten durch die Nacht Und der Lärmschien weinahe die Erde zu erschüttern So laut kam es mir vor Doch die Kugeln schienen der Bestie nichts auszumachen.
00:21:15: Das Monster bewegte sich mit einer unfassbaren Geschwindigkeit, er sprang von einem Beamten zum nächsten, zerriss sie mit Leichtigkeit und hinterließ nur Blut und Verstümmelung.
00:21:30: Ein Horrorfilm entfaltete sich vom einen Augen.
00:21:34: Die Schreihe der Polizisten und das unaufföllige Knurren der Bestie vermischten sich zu einem herrlichen Konzert, dass uns das Blut in den Ahren gefrieren ließ.
00:21:47: Plötzlich schrie die junge Kundin hinter mir vor Angst auf!
00:21:51: Dieser Laut so kurze auch war, schien die Aufmerksamkeit der Bestier auf sie zu lenken.
00:21:58: Ich spürte wie das Herz in meiner Brust raste Während der Wolf den Kopf in Richtung des Bürofensters drehte, seine gelben Augen blitzten in der Dunkelheit auf und ich konnte sehen wie seine Muskeln sich anspanden bevor er zum Sprung ansetzte.
00:22:16: Das Monster landete mit einem Krachen auf dem Dach der Tankstelle.
00:22:22: die dünne Decke vibrierte unter seinem Gewicht.
00:22:25: Die Kunden der ältere Mann und Ich wichen instinktiv zurück als das Beast mit einem einzigen Satz durch das Fenster des Büros sprang.
00:22:35: Splitterndes Glas flirte durch die Luft, während die Bestiae mit einem wütenden Knurren vor ihnen landete.
00:22:43: Das knurrende Geräusch hinter uns wurde immer lauter und der Boden unter meinen Füßen begann zu vibrieren Als das Beast sich mit seinen schweren Stampfen den Schritt näherte.
00:22:56: Ich hörte das Zischen seines Atems So nah, dass ich ihn beinahe spüren konnte wie es mich im Nacken verfolgte.
00:23:04: Ich wagte einen flüchtigen Blick über meine Schulter nur für einen Augenblick und der Anblick der sich mir bot schnürte mir die Kehle zu.
00:23:15: Das Monster war direkt hinter uns.
00:23:18: Blut spritzte und in diesem Moment wusste ich das sie tot war.
00:23:24: Der ältere Mann und ich randen weiter Doch die Kreatur war unaufhaltsam.
00:23:29: Sie holte auch den Mann ein und riss ihn mit einem brutalen Schlag nieder.
00:23:35: Mir blieb keine Zeit darüber nachzudenken, ich rannte um mein Leben doch dieses Monstrum war schneller.
00:23:42: Es warf mich zu Boden und schlug mich mit seinen Clown.
00:23:47: Ein heißer Schmerz durchzugte mich als die Clown über meine Brust fuhren und mich blutig zurückließen.
00:23:54: In diesem Moment aber stürmten weitere Polizisten in die Tankstelle.
00:23:58: Diesmal war es eine schwer bewaffnete Einheit ausgestattet mit stärkeren Waffen, ein orenbetäubendes Sperrfeuer entbrannte Die Kugeln schien das Monster dies mal zu treffen und zu verletzen.
00:24:13: Es jaulte auf und zog sich kurz zurück bevor es wütend auf die Beamten los ging.
00:24:20: Doch die Polizisten hielten Stand und setzten dem Beast mit gezielten Schüssen zu.
00:24:26: Es trafen zahlreiche Kugeln, die Kreatur – und das Monster begann zu zucken!
00:24:32: Mit einem markerschütternden Schrei fiel es zur Boden.
00:24:36: Halb benommen vor Schmerz erkannte ich dass es immer noch atmete.
00:24:42: Keuchend lag ich auf dem kalten blutbespritzen Boden der Tankstelle.
00:24:48: meine Brust brannte von den Kratzern, die mir die Kreatur zugefügt hatte.
00:24:53: Mein Kopf dröhnte und ich konnte mich kaum auf den Bein halten als mich einer der schwer bewaffneten Polizisten vorsichtig hoch zog.
00:25:03: Alles in Ordnung fragte er während sein Blick zwischen mir und dem regungslos darliegenden Körper der Bestie hinunter wanderte.
00:25:12: Ich nickte nur obwohl meine Kehle wie zugeschnürt war.
00:25:17: Die Kreatur dieser monströse Wolf war niedergestreckt.
00:25:22: Der Einsatz war erfolgreich.
00:25:25: Zumindest glaubte ich das für einen Moment, doch tief in meinem Inneren nagte ein unhalvolles Gefühl.
00:25:33: Etwas stimmte nicht!
00:25:35: Die Luft war zu schwer die Nacht zu still.
00:25:40: Plötzlich zuckte der leblose wirkender Körper des Monsters.
00:25:44: es war nur ein kleiner Ruck Doch es ließ mir das Blut in den Arren gefrieren.
00:25:50: Nein, nein!
00:25:51: Das kann nicht sein!
00:25:53: Flüsterte ich kaum hörbar.
00:25:56: Die Polizisten reagierten sofort.
00:25:59: Ihre Waffen richteten sich erneut auf das Wesen, dass sie gerade erst niedergestreckt hatten.
00:26:05: Ich wollte Sie warnen, wollte schreien Dass Sie wegrennen sollten doch kein Laut kam über meine Lippen.
00:26:13: Dann geschah es.
00:26:14: Mit einem tiefen markgeschütterndem Knurren Erhob sich die Kreatur wieder.
00:26:20: Sie war größer, wilder Ein Albtraum der gerade erst begonnen hatte.
00:26:27: Ihre gelben Augen glühten heller als zuvor und sie wirkte Als hätte der Angriff sie nur noch stärker gemacht.
00:26:35: Feuer rüllte der Einsatzleiter aber es war zu spät.
00:26:40: Der Wolf sprang mit einer Geschwindigkeit Die ich kaum begreifen konnte auf die nächste Gruppe von Beamten zu.
00:26:48: Ihre Schreie, das Krachen der Waffen.
00:26:51: Das Splittern von Knochen.
00:26:52: Alles mischte sich zu einem grausamen Konzert des Todes.
00:26:57: Blut spritzte Körper wurden durch die Luft geschleudert und ich konnte nichts tun außer wie Versteiner zuzusehen.
00:27:07: Ein Teil von mir wollte weglaufen ein anderer Teil war zu star vor Angst.
00:27:14: Ich stand mitten im Gemetzel, umgeben von den Schreien der Sterbenden.
00:27:19: Während die Bestie einen nach dem anderen zerfetzt er.
00:27:25: Plötzlich richtete das Monster seinen Blick auf mich.
00:27:29: Unsere Augen trafen sich und mein Herz schien stehen zu bleiben.
00:27:34: Doch es griff mich nicht an!
00:27:36: Es blieb kurz stehen Die Klauen noch blutig Die mächtigen Zähne Blut verschmiert und betrachtete mich, als würde es etwas in mir erkennen.
00:27:49: Ich wusste nicht warum aber die Kreatur ließ mich in Ruhe!
00:27:53: Sie wandte sich ab knurte leise und blickte in die Dunkelheit der Nacht.
00:27:58: Mit einem gewaltigen Sprung war sie auf einmal verschwunden Und die Stille, die zurückblieb War beinahe noch schrecklicher Als der Lern zuvor.
00:28:09: ich fiel auf die Knie Meine Beine wollten mich nicht mehr tragen.
00:28:14: Um mich herum lagen die Überreste der Einheit, zerfetzt wie Puppen in einem zerstörten Puppenhaus.
00:28:22: Ich spürte eine seltsame Verbindung – ein Echo das tief in meiner Seele wiederhalte.
00:28:30: Doch was es bedeutete konnte ich nicht begreifen!
00:28:34: Die Nacht war vorbei doch ich wusste….
00:28:38: Das war nicht das Ende.
00:28:41: Die Kreatur war irgendwo da draußen und ich hatte das unheimliche Gefühl, dass sie wiederkommen würde.
00:28:49: Die Nacht endete doch war diese Erfahrung nur der Anfang.
00:28:55: Nach meiner Zeugenaussage erfuhe schließlich im Krankenhaus Dass meine Kollegin Barbara das Massaka überlebte.
00:29:03: Das verwunderte mich.
00:29:05: Wie konnte sie als Einzige überleben?
00:29:09: Ihr Überleben war für mich ein Mysterium Aber es wurde immer merkwürdiger.
00:29:15: In meiner Zeit im Krankenhaus geschah etwas mit mir.
00:29:19: Erst dachte ich, es hätte mit meinen Verletzungen und den Schock zu tun gehabt doch es steckte etwas anderes dahinter.
00:29:27: Ich begann bald eine Veränderung meines Wesens zu spüren.
00:29:31: Die Kratzer die das Monster mir zufügte schien verheilt Doch ich fühlte eine neue fremde Kraft in mir, die ich mir nicht erklären konnte.
00:29:41: Barbara und ich waren beide gezeichnet von dieser Nacht.
00:29:45: Auch sie war zu dieser Zeit im Krankenhaus, doch sie schien merkwürdigerweise unverletzt zu sein.
00:29:53: Die Woche im Krankenhau verlief wie in Trons.
00:29:56: Alles um mich herum war ein neblicher Schleier aus Chaos und Stille die Bilder von den zerrissenen Körpern, den Schrein und dieser Bestie.
00:30:07: Sie hatten sich tief in meinen Bewusstsein gebrannt.
00:30:11: aber da war auch plötzlich diese Kraft Als ich wieder nach Hause ging, Ich lebte alleine Wollte nur noch schlafen Einfach nur noch Schlafen.
00:30:22: Doch als sich die Tür zu meiner Wohnung hinter mir schloss War es nicht Die Stille, die mich empfing.
00:30:29: Es war Barbara.
00:30:31: Sie saß auf meiner Couch Das Gesicht im Schatten.
00:30:35: Nur ihre Augen funkelten seltsam Im schummigen Licht meiner Stellampel.
00:30:45: Mein Herz raste.
00:30:46: Was, wie bist du hier reingekommen?
00:30:50: Du warst doch im Krankenhaus!
00:30:52: Was ist los?
00:30:53: Sie hob den Kopf und ich erkannte sofort dass etwas nicht stimmte.
00:30:58: Ihre Augen hatten einen goldenen Schimmer fast wie die der der Kreatur die uns angegriffen hatte.
00:31:05: Ben Ich musste dir etwas erklären sagte sie mit einer Stimme die sowohl vertraut als auch fremd klang.
00:31:14: Ich stolperte rückwärts, meine Hand suchte die Wand um Halt zu finden.
00:31:19: Was ist mit dir passiert?
00:31:21: fragte ich, obwohl ich die Antwort bereits erahnte.
00:31:26: Barbara stand auf langsam fast vorsichtig als würde sie fürchten mich zu verschrecken.
00:31:34: Ich war die Bestie sagte sie schließlich.
00:31:39: ihre Stimme brach und Tränen liefen ihr über die Wangen.
00:31:44: Diese Offenbarung überwältigte mich.
00:31:47: Barbara war der berüchtigte Werwolf von Groß Steinrod?
00:31:51: Es tut mir so leid Ben, ich wollte das alles nicht aber es ist passiert und jetzt wird es auch dir passieren!
00:32:00: Mir blieb die Luft weg.
00:32:02: Was redest du da?
00:32:03: was wird mit mir passieren?
00:32:05: Sie trat näher und ich wich instinktiv zurück doch dann hob sie ihre Hände um mich zu beruhigen.
00:32:13: Hör mir zu, der Kratzer den du von mir bekommen hast.
00:32:18: Er war genug.
00:32:19: Du bist jetzt wie ich!
00:32:21: Du wirst dich verwandeln.
00:32:23: Ich schüttelte den Kopf.
00:32:25: Meine Gedanken rasten.
00:32:27: Nein Das kann nicht sein.
00:32:30: Ich bin kein Monster-Barbara.
00:32:32: Ich werde das nicht.
00:32:33: Ich will das nicht.
00:32:35: Doch sie sah mich nur traurig an.
00:32:38: Du hast keine Wahl Ben.
00:32:40: Es hat bereits begonnen.
00:32:42: Du wirst es bald spüren Und tatsächlich In den nächsten Tagen veränderte sich etwas an mir.
00:32:50: Da war nicht mehr nur diese neue Kraft.
00:32:54: Zunächst waren es Kleinigkeiten.
00:32:57: Meine Sinne wurden schärfer.
00:32:59: Ich konnte Dinge hören, die ich vorher nie wahrgenommen hatte Der Wind der durch die Blätterstrich Das leise Summen von Elektrizität in den Wänden.
00:33:09: Dann kam der Hunger.
00:33:11: Er war unersättlich und fremdartig.
00:33:15: Fleisch schmeckte plötzlich anders, besser, lebendiger!
00:33:20: Ich versuchte dagegen anzukämpfen doch es war zwecklos.
00:33:26: Barbara blieb in meiner Nähe.
00:33:28: sie half mir die Veränderungen zu verstehen obwohl ich sie Anfangs von mir stieß.
00:33:34: Das bist du jetzt sagte sie eines abends als sich verzweifelt auf dem Boden meiner Küche sank.
00:33:42: Du wirst stärker, schneller, mächtiger.
00:33:47: Es ist ein Fluch aber auch ein Geschenk.
00:33:52: Nachts begann ich von Wäldern zu träumen Von der Jagd vom herrlichen Mond.
00:33:58: Ich wachte schweißgebart auf.
00:34:00: Meine Muskeln schmerzten als hätte ich die ganze Nacht gerannt.
00:34:05: Der erste Vollmond kam schneller als sich erwartet hatte.
00:34:09: Barbara war bei mir Als es begann.
00:34:14: Es wird weh tun, sagte sie und ihre Augen waren voller Mitgefühl.
00:34:20: Aber danach wirst du dich frei fühlen!
00:34:23: Ich wollte schreien dass ich das nicht wollte doch mein Körper hatte bereits begonnen sich zu verändern.
00:34:31: meine Knochen knirschten als sie sich verschoben.
00:34:34: Meine Haut spannte während sich dicker schwarzer Pelz darüber ausbreitete.
00:34:40: Meine Hände verkrampften sich und ich sah zu, wie meine Nägel zu langen Messer scharfen klauen wurden.
00:34:48: Der Schmerz war unbeschreiblich als ich meine Wirbelsäule bog und mein Gesicht in eine Schnauze verwandelte.
00:34:57: Doch mit jedem Moment, in dem ich glaubte Ich würde zerbrechen spürte auch eine ungeernte Kraft.
00:35:06: Als die Verwandlung abgeschlossen war stand ich keuchend da.
00:35:11: Mein Atem dampfte in der kalten Nachtluft und ich spürte den Boden unter meinen Klauen, die Gerüche der Welt, die ich nie zuvor wahrgenommen hatte.
00:35:22: Kurz gesagt – Ich fühlte mich geil!
00:35:26: Du bist einer von uns, flüsterte Barbara und trat näher.
00:35:32: Auch sie hat er sich verwandelt und in ihren gelben Augen laht etwas Wildes, etwas Vertrautes.
00:35:41: Ich spürte wie mein Widerstand schwand.
00:35:43: Der Wolf in mir hatte gewonnen und zum ersten Mal in meinem Leben fühlte ich mich vollständig.
00:35:52: Gemeinsam jagten wir durch die Nacht der Welt unter unseren Foten ein endloses Reich aus Dunkelheit und Freiheit.
00:36:02: Wir fanden zueinander, unsere gemeinsame Verwandlung verbannt uns auf eine Weise, die niemand sonst verstehen könnte.
00:36:11: Gemeinsam gaben wir uns dem neuen, wilden Leben hin.
00:36:16: Das wir nun führten Die Jahre nach meiner Verwandlung vergingen wie im Flug.
00:36:22: Anfangs hatte ich Schwierigkeiten das neue Leben zu akzeptieren Doch Barbara war immer an meiner Seite.
00:36:30: Sie zeigte mir wie ich mit dem Wolf in mich umgehen konnte Wie ich die Kraft und die Freiheit, die damit einher ging nutzen konnte ohne mich völlig vor meiner menschlichen Seite zu lösen.
00:36:44: Wir wurden ein liebes Paar, Barbara und ich zogen in ein abgelegenes Haus tief im Wald von Großsteinrod weit weg von neugierigen Blicken.
00:36:54: wir wurden als vermisst gemeldet und irgendwann glaubten die Leute dass wir nun doch Opfer der Bestie geworden sind.
00:37:05: In diesem Haus begann ein neues Kapitel in unserem Leben.
00:37:09: Wir hatten ein unbeschreibliches Leben und eine unbescheibliche Verbindung.
00:37:15: Zu jeder Vollmundnacht gingen wir auf die Jagd, Und wie konnten das sein was wirklich in uns steckt?
00:37:23: Werwolfe!
00:37:25: Und eines Tages In einer stillen Sternklaren Nacht Gestand Barbara mir dass sie schwanger war.
00:37:33: Ben wir werden Eltern sagte sie Ihre Stimme voller Aufregung und Besorgnis zugleich.
00:37:41: Ich war sprachlos, Freude und Angst kämpften in mir um die Oberhand.
00:37:47: Kinder?
00:37:49: Werden sie wie wir
00:37:50: sein?"
00:37:51: fragte ich, obwohl ich die Antwort bereits schon erahnen
00:37:54: konnte.".
00:37:56: Das Wolfsblut wird in ihnen sein", sagte Barbara damals leise.
00:38:02: Aber wir werden ihn helfen es zu verstehen so wie wir es gelernt haben.
00:38:08: Nach neun Monaten waren sie da.
00:38:11: Zwillinge, ein Junge und ein Mädchen.
00:38:14: Von außen sahen sie aus wie normale Kinder Zart klein und unschuldig.
00:38:22: Doch ich konnte es spüren Dieses ungezähmte Feuer das in ihnen schlummerte.
00:38:29: Es war nur eine Frage der Zeit bis sie ihre wahre Natur zeigen würden.
00:38:34: Barbara und Ich lernten Sie was wir wussten.
00:38:37: Wir erklärten ihnen die Macht des Vollmunds, die Bedeutung der Jagd und die Verantwortung sie mit ihrer Kraft einherging.
00:38:47: Der erste Vollmond an dem sich die Zwillinge verwandelten war ein Moment den ich nie vergessen werde.
00:38:54: Eines nachts als wir alle um das Feuer saßen sprachen Barbara und Ich mit den Kindern darüber was es bedeutet Werwolf zu sein Die Verantwortung die Gefahren Aber auch die Wunder, die damit einhergehen.
00:39:11: Ihr seid etwas Besonderes, sagte Barbara sanft an einem Abend.
00:39:17: aber ihr müsst vorsichtig sein.
00:39:20: Die Welt wird nicht immer verstehen was ihr seid.
00:39:24: Unsere Tochter und unser Sohn sahen die Flammen und nickten.
00:39:29: Wir werden es schaffen.
00:39:30: Mama wir sind stark so wie ihr, sagte unsere Lea die ihren Bruder Lukas in den Arm nahm.
00:39:38: Ich konnte nicht anders als stolz auf sie zu sein.
00:39:42: Unsere Familie war anders, ja doch in unserer Andersartigkeit hatten wir etwas gefunden das stärker war als alles andere Zusammenhalt.
00:39:54: unsere Gemeinde blieb von uns nicht verschont.
00:39:57: Nächte voller Schreie Blut und Fleisch wurden für uns zur Normalität.
00:40:03: Barbara und ich haben unsere Menschlichkeit verloren.
00:40:07: Und nun tyrannisieren wir die Menschen in dieser Gemeinde.
00:40:11: Wir wurden zur dunklen Legende der Gemeinde.
00:40:17: Sie nennen uns Die Teufel von Großsteinrot.
00:40:22: Ich schreibe diesen Bericht aus Aufklärungsgründen auf, die Aufklärung darüber dass es uns noch gibt Uns Wehrwölfe!
00:40:32: Wir sind nicht ausgestorben.
00:40:34: Er soll als ein Wegruf verstanden werden.
00:40:37: Ein Wegrufe an euch Brüdern und Schwestern da draußen.
00:40:41: Wir wollen unsere Familie vergrößern, wir wollen nicht mehr nur die Wälder beherrschen.
00:40:47: Daher ist dieser Bericht den ich als eine Creepypasta getan habe Eine Botschaft an alle meine Artgenossen da draußen Kommt nach Großsteinrod.
00:40:59: Ihr seid nicht alleine.
00:41:01: Die Zeit des Versteckens ist vorbei, die Menschen glauben an nichts was sie nicht sehen können und das macht sich schwach.
00:41:11: Wir sind stark!
00:41:13: Und bald wird diese Welt nicht mehr ihnen gehören.
00:41:18: Der Mond ruft und wir werden ihm folgen.
00:41:22: Groß Steinrot ist erst der Anfang.
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